In vielen Medienberichten ist immer wieder von der positiven Wirkung von OPC auf die Gesundheit zu hören. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem vermeintlichen Wundermittel, dessen voller Name Oligomere Proanthocyanidine lautet? Wie bei vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln auch geht bei OPC die Meinung weit auseinander: Während die einen darauf schwören, ist für andere an OPC nichts dran. Fakt ist allerdings, dass OPC von der Europäischen Union sogar als Nahrungsmittel zugelassen wurde.

Bewährt als Radikalfänger

Dass freie Radikale im Körper eine massive Auswirkung auf den Gesundheitszustand haben können, ist mittlerweile weithin bekannt. Doch diese Erkenntnis ist nicht neu. Ganz im Gegenteil, die sogenannte Oxidation wurde bereits im 18. Jahrhundert vom französischen Chemiker Laurent de Lavoisier erforscht und beschrieben. Dabei ging es um die Erkenntnis, dass sich eine Substanz unter dem Einfluss von Sauerstoff verändert. Heute geht man in der Definition noch weiter und versteht unter Oxidation ganz allgemein die Abgabe von Elektronen. Und auch um Elektronen geht es beim Begriff freie Radikale. Wie die meisten im Chemieunterricht gelernt haben, ist in Molekülen jeweils zu einem Proton ein passendes Elektron vorhanden. Es gibt jedoch auch Fälle, wo ungepaarte Elektronen vorkommen. Diese sind auf der Suche nach einem „Partner“ und schwirren im Körper umher. Genau diese freien Elektronen werden als „freie Radikale“ bezeichnet. Sie tragen ihren Namen, weil sie recht aggressiv vorgehen und lebenswichtige Stoffe und sogar das Erbgut in der DNA beschädigen können. Allerdings erfüllen freie Radikale auch eine wichtige Aufgabe in der Bekämpfung von Viren und Bakterien. Nehmen sie allerdings überhand, spricht man von oxidativem Stress. Dieser tritt dann auf, wenn es zu einer Flut von freien Radikalen kommt. Gerade in dieser Situation ist die Hilfe von Radikalfängern gefragt. Als einer davon hat sich Oeinen Namen gemacht.

OPC ist vielfältig einsetzbar

OPC ist bei vielen Symptomen gut als Ergänzung zur Schulmedizin verwendbar. Sogar bei Krebs soll das Nahrungsergänzungsmittel gute Erfolge erzielen. Allerdings solle man sich gerade in der Krebstherapie nicht ausschließlich auf Naturheilkunde verlassen. OPC kann sich als Ergänzung zu den vom behandelnden Arzt vorgeschlagenen Maßnahmen wie Strahlen- und Chemotherapie positiv auswirken. Darüber hinaus punktet OPC mit folgenden Vorteilen:

  • Es wirkt blutverdünnend
  • Wie schon beschrieben ist es antioxidativ
  • Enthält viel Vitamin C, was sich wiederum positiv auf das Immunsystem auswirkt
  • Schützt gehen UV-Strahlen
  • Wirkt entzündungshemmende
  • Hilft bei der Gewichtsreduktion

Generell unterstützt OPC den Körper dabei, sich selbst zu helfen. Es kurbelt das Immunsystem an und setzt Stoffwechselvorgänge in Bewegung. So kann es zum Beispiel auch bei einer Verengung der Blutgefäße gut eingesetzt werden. Noch dazu kommt es bei der regelmäßigen Einnahme von OPC zu einer Regulierung des Blutdruckes. Auch auf den Cholesterinwert wirkt sich das Präparat positiv aus.

OPC Präparate aus Traubenkernextrakt

Wie bei allen anderen Nahrungsergänzungsmittel auch ist bei OPC auf gute Qualität zu achten. Hochwertiges OPC wird in der Regel aus Traubenkernextrakten hergestellt. Traubenkernextrakt wird entweder pur oder in Kombination mit anderen Inhaltsstoffen verkauft. Experten empfehlen für die Erhaltung und Verbesserung des Gesundheitszustandes eine Tagesdosis von 150 bis 300mg für Erwachsene. Kommt OPC therapeutisch zum Einsatz, kann die Dosis sogar auf bis zu 400 mg erhöht werden. Die meisten Präparate sollten morgens auf nüchternen Magen mindestens eine halbe Stunde vor der ersten Mahlzeit eingenommen werden. Am besten entfaltet sich die Wirkung, wenn dazu Vitamin C eingenommen wird. In der Regel wird Traubenkernextrakt sehr gut vertragen, es kommt zu keinen Nebenwirkungen. Wichtig ist, OPC über einen längeren Zeitraum einzunehmen, weil das Nahrungsergänzungsmittel erst dann wirkt